Foto-Festival Nationalpark Wattenmeer
Die Wüsten der Erde

Michael Martin

Die Wüsten der Erde

Michael Martin, bekanntester deutschsprachiger Diareferent, präsentiert nach sechs Jahren Vorbereitung seine neue Diashow "Die Wüsten der Erde". Seine Vorträge "Nil" und "Die Wüsten Afrikas" waren fotografisch und inhaltlich einzigartig. Um alle Wüsten der Erde zu durchqueren und zu fotografieren, waren Michael Martin und seine Partnerin Elke Wallner mit ihrem Motorrad in 50 Ländern der Erde unterwegs und brachten Bilder und Geschichten mit, die man so nicht gesehen und gehört hat - eine Diashow, die neue Maßstäbe setzt.

Michael Martin hat Geographie, Völkerkunde und Politologie studiert und ist Diplom Geograph. Er hat sich als Fotograf und Autor auf Wüsten spezialisiert. Bereits im Alter von siebzehn hat er seine Leidenschaft für Wüsten entdeckt. Innerhalb von zwei Jahrzehnten unternahm er achtzig Reisen in die Wüsten Afrikas, veröffentlichte hierzu 15 Bildbände und hielt über 1000 Diavorträge. 1999 begann die Arbeit an seinem neuen Projekt "Die Wüsten der Erde".

Er gilt nicht nur als herausragender Vortragsredner, sondern auch als hervorragender Fotograf. Seine Bilder sind in großen Ausstellungen zu sehen und werden in internationalen Magazinen regelmäßig veröffentlicht. Sein neuer Bildband "Die Wüsten der Erde" umfasst nahezu 400 Seiten und erscheint weltweit in vielen Sprachen.

www.michael-martin.de



Wolfgang Dreyer

Wie wir sehen - zoologische Hintergründe der Wahrnehmung

Unsere Sinne scheinen schier unglaubliche Mengen an Informationen aufnehmen zu können. Doch mit der Weiterleitung in die Teile des Gehirns beginnt schon eine gewaltige Auslese. Was wir verarbeiten sind sehr einfache Muster. Das gilt auch für Tiere. Nur jede Art hat andere Muster. Hilfreich gerade für Naturfotografen und Naturbeobachter.



Willi Rolfes

Im Rhythmus von Kommen und Gehen - Unterwegs im Nationalpark Wattenmeer

Im Rhythmus von Kommen und Gehen - Unterwegs im Nationalpark Wattenmeer

Willi Rolfes konzentriert sich als begeisterter Naturfotograf auf die Vielfalt der norddeutschen Landschaftsformen mit ihrer Flora und Fauna. Dabei bevorzugt er Langzeitstudien eines Lebensraumes. Eindrucksvolle Naturfotos berichten von seiner Arbeit zu Wasser, zu Fuß, aus der Luft oder auf Augenhöhe mit der Kegelrobbe. Ihm ist es ein Anliegen, nicht nur dokumentarisch zu arbeiten, sondern etwas von dem "Gefühl" dieser einzigartigen Landschaft in seine Bilder einfließen zu lassen.

Der Reiz des Wattenmeers liegt in der großen Dynamik dieses Naturraumes. Die Wucht der Wellen, die Vielfalt der Vogelwelt, die kunstvoll geformten Reliefs auf dem Wattboden, die Wolkentürme am Himmel, die Gesichter der Seehunde oder die kleinen maritimen Schätze, freigegeben vom Spiel der Wellen: Das Wattenmeer hat viele Gesichter!

Zeitungen und Zeitschriften drucken seine Fotogeschichten. Jährlich erscheinen Kalender mit seinen Fotografien. Eine Vielzahl von Bildbänden spiegelt seine naturfotografische Arbeit wieder. Für den Bildband "Moor Tagebuch" erhielt er den "Globetrotter Reisebuch" - Preis des Jahres 2002. Seine Bilder wurden bei nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet.

Willi Rolfes ist Mitglied der "Gesellschaft Deutscher Tierfotografen" (GDT). Mit Jürgen Borris, Fritz Pölking und Bernhard Volmer gründete er die Naturfotografengruppe "blende4.com", die gemeinsam Projekte umsetzt, Naturfotografie als künstlerische Auseinandersetzung versteht und ihre Arbeit kritisch reflektiert.

www.blende4.com



Watvögel - Wanderer zwischen Sahara und Sibirien

Jan van de Kam

Watvögel - Wanderer zwischen Sahara und Sibirien

Jan van de Kam zählt zu den bekanntesten Wildlife-Fotografen der Niederlande. Er hat fast sein gesamtes Leben damit verbracht, die Natur zu fotografieren, zu filmen oder über sie zu schreiben. In den Niederlanden hat er eine Vielzahl von Büchern und Filmen über alle Aspekte der Natur - inklusive der positiven und negativen Effekte des Menschen - veröffentlicht.

Die dynamische Landschaft und die Vielfalt der Vogelwelt des Wattenmeeres zählen zu seinen liebsten Themen. Er verbrachte deshalb viel Zeit im dänischen, deutschen und niederländischen Wattenmeer, um die Natur und die Vogelwelt zu untersuchen und ins Bild zu setzen. Das Ergebnis seiner Arbeit ist in verschiedenen Büchern über das Wattenmeer zu finden.

Fasziniert vom Vogelzug und der Frage, wie die Vögel in den unterschiedlichen Lebensräumen auf ihren weltweiten Wanderungen überleben können, ist er ihnen in die abgelegensten Brutgebiete Skandinaviens und in die Tundra Sibiriens und Nord Kanadas gefolgt. Jan van de Kam folgte den Vögeln aber auch in ihre Überwinterungsgebiete in Südeuropa und West-Afrika. In diesen Gebieten leben die Vögel in Wattenmeer-ähnlichen Landschaften, am Rand von Mangroven oder entlang der Küstenwüsten.

Das Ergebnis seiner fotografischen und ökologischen Studien an Watvögeln als Wanderer zwischen der Sahara und Sibirien wird Jan van de Kam mit seinen beeindruckenden Bildern den Zuhörern nahe bringen.



Kegelrobbe und Junges

Armin Maywald

Die Welt der Seehunde - Ein Portrait zwischen Faszination und bedrohter Natur

Armin Maywald, Jahrgang 1953, entdeckte schon als Kind seine Liebe für die Natur. Er hat Biologie studiert und arbeitet seit dem Abschluss freiberuflich als Journalist und Fotograf. Armin Maywald hat mehrere Sach- und Naturbücher verfasst und zahlreiche Fernsehbeiträge für NDR, WDR, SAT 1 und ZDF realisiert.

Mit keinem anderen Ökosystem hat sich Armin Maywald in den letzten 20 Jahren mehr auseinandergesetzt als dem Wattenmeer. Mehrere Fernsehbeiträge und vier seiner Naturbücher geben Einblicke in die unterschiedlichen Ökosysteme. 1999 erschien das Buch "Wattenmeer- Im Wechsel der Gezeiten". Die Seehunde liegen ihm besonders am Herzen, galt es doch jahrzehntelang als fast unmöglich, sie im Watt zu fotografieren. Ende der 90er Jahre gelangen ihm die ersten Bilder vom Nachwuchs der Kegelrobben, die ihre Jungen im Winter gebären. Und er brachte Momentaufnahmen aus dem Verhalten von Seehunden mit, die so vor ihm noch keiner fotografiert hat. In aufwendiger, viele Disziplinen übergreifender Recherchearbeit hat er dann zusammen getragen, was man über Seehunde und Kegelrobben weiß oder zu wissen glaubte. Über diese Fülle an neuen und faszinierenden Erkenntnissen berichtet Armin Maywald in seinem Diavortrag "Die Welt der Seehunde - ein Portrait zwischen Faszination und bedrohter Natur" am Samstag Nachmittag im Schloss vor Husum. Er versteht es, mit Worten die ökologischen Zusammenhänge zu vermitteln und mit seinen eindrucksvollen Fotos den sinnlichen Zugang zur Natur zu öffnen. Sein Buch zu diesem Thema entspricht in Ausstattung und Auswahl der Fotos seiner Philosophie.

www.arminmaywald.de



Nordfriesland - Natur vor und hinter den Deichen

Helga und Klaus Wernicke

Nordfriesland - Natur vor und hinter den Deichen

Deiche bestimmen das Bild der Nordseeküste in Nordfriesland. Sie bilden die Trennlinie zwischen Natur- und Kulturlandschaft. Über Jahrhunderte hat der Mensch diesen Lebensraum mit gestaltet, hat den Gezeiten getrotzt, hat Land gewonnen und musste doch immer wieder erkennen, dass die Urgewalt des Meeres siegt, zurückfordert und Deiche zum Brechen bringen kann.

Klaus Wernicke lebt und fotografiert seit über 25 Jahren an der Wattenmeerküste vor und hinter den Deichen. Die Entwicklungen und Veränderungen dieser Küstenlandschaft hat er mit der Kamera begleitet, um große Deichbauprojekte oder die Entwicklung der Tier- und Pflanzenwelt in den Naturschutzgebieten nach der Eindeichung zu dokumentieren.

Seinen Vortrag präsentiert er zusammen mit seiner Frau. Die beiden nehmen den Besucher mit auf die Reise durch die Gezeitenströme, lassen ihn das Wetter mit seinen Wolkenbildungen, phantastischen Auf- und Untergangsstimmungen von Sonne und Mond, die Landschaft im Wandel der Jahreszeiten und das Leben der Menschen auf Halligen und Inseln miterleben und nachvollziehen.

Besonders fasziniert ist Klaus Wernicke von den Wasser- und Watvögeln des Wattenmeeres und der angrenzenden Feuchtgebiete. Aus dem Ansitz heraus hat er die Brut der Küstenvögel und die Aufzucht ihrer Jungen fotografiert und Fotostudien zum Nahrungsverhalten der arktischen Gastvögel vor und hinter den Deichen durchgeführt.

www.naturfotos-wernicke.de



Sven Zellner

Bayerischer Wald - Wo Wildnis erwacht

Bayerischer Wald - Wo Wildnis erwacht

Bereits in den Kindertagen streifte Sven Zellner durch die Natur, um diese mit Begeisterung zu beobachten. Aus dieser Faszination entwickelte sich später sein Interesse für die Naturfotografie. Seine Fotos wurden bereits zwei Mal bei dem bekannten Naturfotowettbewerb "BBC Wildlife Photographer of the Year" ausgezeichnet. Zudem veröffentlichte er im Oktober 2000 sein erstes Buch mit dem Titel "Bayerischer Wald - Wo Wildnis erwacht". Seit Oktober 2002 studiert Sven Zellner an der Hochschule für Fernsehen und Film in München.

Der Bayerische Wald ist seit jeher als wilde und unwirtliche Landschaft bekannt. Die Menschen mieden das klimatisch raue und schwer zugängliche Gebiet für lange Zeit. Seit drei Jahrzehnten genießt es als Nationalpark einen besonderen Schutz. In der Kernzone des Parks kann sich die Natur nahezu ohne Beeinflussung durch die Menschen entfalten. Dichter Urwald, moosbedeckte Felsen und mächtige alte Bergfichten stehen in einem Verband mit Totholz und jüngeren Bäumen. Diese Wälder unterliegen einem ständigen Wandel. Alte und geschwächte Bäume werden nicht aus dem Wald entfernt, sondern sterben eines natürlichen Todes und brechen spontan zusammen. Im Schutz der alten Baumskelette wachsen neue Schösslinge heran und ersetzen langsam den alten Wald.

www.sven-zellner.de



Der Yellowstone Nationalpark - Naturwunder auf dünner Erdkruste

Mara Fuhrmann

Der Yellowstone Nationalpark - Naturwunder auf dünner Erdkruste

Yellowstone, der älteste Nationalpark der Welt, wurde im Jahr 1872 vor allem wegen seiner Geysire und heißen Quellen gegründet. Im hohen Norden der Vereinigten Staaten gelegen, und immer noch Pionierland, war die damals urwüchsige Landschaft bevölkert von Büffeln, Bären und Elchen. Die Ursprünglichkeit der Landschaft wird durch den Nationalparkschutz bewahrt.

Mara K. Fuhrmann nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch den Yellowstone. Sie wird den Nationalpark so vorstellen, wie ihn jeder erleben kann, der Zeit, Geduld und ein offenes Auge für die Natur mitbringt. Sie hat den Yellowstone Nationalpark mehrfach zu verschiedenen Jahreszeiten besucht und wird in einer Diapräsentation ihre Eindrücke dem Publikum zeigen.

Der Besucher findet heute wieder viele der Tiere, die vor einigen Jahrzehnten durch Jagd vor dem Aussterben standen. Mächtige Bisons ziehen heute wieder in riesigen Herden durch die Täler des Yellowstone. Heiße Quellen, Geysire, Fumarolen und Wasserfälle laden an vielen Stellen im Park zum Verweilen, Wandern oder Fotografieren ein. Canyons, Bergzüge und Seen vervollständigen das Bild von vielfältiger traumhafter Landschaft.

Mara K. Fuhrmann studierte Kunst an der Fachhochschule in Koblenz und begann 1974 als Autodidaktin mit einer Rollei 35. Seit 1986 arbeitet sie als freie Fotojournalistin und Fotodesignerin. Sie machte sich zuerst als Naturfotografin einen Namen, ehe sie bei einem längeren USA-Aufenthalt die Stadt Las Vegas für sich entdeckte. Über den "Diamond in the Desert" entstand auch ihr erstes Buch, das zweite folgte mit "Canyonland", dem amerikanischen Südwesten. Heute fotografiert sie im Mittelformat mit Mamiya 645Pro oder mit Fuji G617 sogar im Panoramaformat.