Foto-Festival Nationalpark Wattenmeer

Glanzlichter 2008 - NordseeMuseum

Glanzlichter 2008

Zum 10. Mal hat das "projekt natur fotografie" den internationalen Naturfoto-Wettbewerb "Glanzlichter 2008" ausgeschrieben.

Insgesamt haben 763 Fotografen teilgenommen, ein neuer Glanzlichter-Rekord. Die Teilnehmer kommen aus 28 Ländern und sie haben insgesamt 9.123 Bilder für die Jurierung eingereicht. Der Anteil ausländischer Fotografen ist auf 39 % angewachsen, von denen 38% aller Bilder eingereicht wurden. Italien nimmt mit großem Abstand den ersten Platz unter den ausländischen Einsendungen ein. Auch in diesem Jahr hat der DVF den Glanzlichter-Naturfoto-Wettbewerb wieder mit dem Patronat des Deutschen Verbandes für Fotografie ausgezeichnet.

Neben dem Naturfotografen des Jahres und dem Nachwuchs-Naturfotografen des Jahres vergeben die Glanzlichter in diesem Jahr erstmalig den Fritz Pölking-Award. Dieser Preis wird in Erinnerung an den großen deutschen Naturfotografen verliehen, der über Jahrzehnte der Naturfotografie mit seinen Ideen, Beiträgen und Fotos entscheidende Impulse gegeben hat.

"Glanzlichter-Naturfotograf 2008" wurde Maik Aschemann aus Deutschland. Sein Siegerbild "Angeschaut" zeigt ein Löwenportrait. Das Bild entstand im Krüger-Nationalpark in Südafrika.
Der "Glanzlichter-Nachwuchs-Naturfotograf 2008" ist Sebastian Farkaschovsky aus Deutschland mit seinem Bild "Fasanenbalz".
Den erstmals vergebenen Preis "Fritz Pölking-Award" erhielt Gastone Pivatelli aus Italien mit seinem Bild "Tanz des Eisvogels".

Wir zeigen alle Siegerbilder des Glanzlichter-Wettbewerbs 2008 aus Anlass des Foto-Festivals im NordseeMuseum in Husum von 23. August bis zum 4. Oktober 2009.

www.glanzlichter.com



Gesellschaft Deutscher Tierfotografen

Europäischer Naturfotograf des Jahres 2008 - HTS Husum

Europäischer Naturfotograf des Jahres 2008

Seit sieben Jahren richtet die GDT alljährlich den offenen Wettbewerb "Europäischer Naturfotograf des Jahres" aus. Ziel des Wettbewerbes ist es, die hohe Qualität und den spezifischen Stil europäischer Naturfotografen in herausragenden Bildern aus Europa und aller Welt darzustellen und den Naturschutzgedanken mit den Mitteln der Fotografie zu fördern. Der behutsame und sensible Umgang mit der Natur sowie die Authentizität der Bilder sind dabei oberstes Gebot.

Die Arbeiten aus acht breit gefächerten Kategorien werden von einer jährlich wechselnden Jury, bestehend aus fünf Juroren aus dem Bereich Fotografie, Redaktion, Verlagswesen und Bildagentur bewertet. Die 81 Siegerbilder des Europa-Wettbewerbs werden anlässlich des alljährlich stattfindenden Internationalen Naturfoto-Festivals in Lünen im Oktober eines jeden Jahres erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und danach in Deutschland und dem europäischen Ausland gezeigt. Ein Ausstellungskatalog sowie Postkarten mit Motiven der aktuellen Siegerbilder begleiten die Ausstellung.

Wir zeigen die Siegerbilder aus dem Wettbewerb 2008 erstmals im Rahmen des Foto-Festivals-Nationalpark-Wattenmeer in der Zeit vom 28. August bis zum 25. September 2009.

www.gdtfoto.de



Thomas Ebelt

Norddeutsche Landschaften - NordseeMuseum

Norddeutsche Landschaften

Landschaftlich gesehen hat der Norden von Deutschland trotz fehlender Gebirgsmassive und Täler eine ganze Menge zu bieten. Wundervolle Küstenlandschaften und Seenplatten laden zu interessanten und ausgedehnten Erkundungstouren ein, bieten den Erholungssuchenden den nötigen Abstand von der Alltagshektik. Verträumte Häfen und ansehnliche Leuchttürme laden dazu ein, den Geruch der salzigen Luft wahrzunehmen und sich vom maritimen Flair infizieren zu lassen. Das Wattenmeer der Nordseeküste bietet Stille, die zum Staunen führt. Ebbe und Flut vermitteln je nach Wetterlage ihre eigene Stimmung. Die Seen im Binnenland sowie auch die Ostsee bieten dem Naturfreund bei windstillem Wetter eine beinahe schon mediterane und verspielte Stimmung, die ansonsten nur am Gardasee oder an der Adriaküste zu finden ist.

Der Möllner Fotograf Thomas Ebelt möchte mit seinen Bildern die Schönheiten der norddeutschen Landschaft zwischen der Nord- und Ostsee vermitteln. Sein wichtigstes Gestaltungsmittel ist das Licht, denn erst dies sorgt dafür, dass der Betrachter am Bild innehält und vom Motiv gefangen wird.

Schon während seiner Kindheits- und Jugendjahre, die er in Cuxhaven verlebte, übte die Waterkant eine Faszination auf ihn aus, und lässt ihn bis heute nicht mehr los.

Die Ausstellung ist aus Anlass des Foto-Festivals im NordseeMuseum in Husum vom 23. August bis zum 4. Oktober 2009 zu sehen.

www.ebelt-fotografie.de



Gunnar S. Voigt

Zwischen Seegras und Treibholz - eine fotografische Meditation - Nationalpark-Haus

Zwischen Seegras und Treibholz - eine fotografische Meditation

Seit der Kindheit zieht es Gunnar Voigt immer wieder an den Strand und Meer. Seine flexible Lebensgestaltung erlaubte ihm ausgedehnte Auslandsaufenthalte in arabischen und südostasiatischen Ländern, darunter drei Monate auf Borneo, eine neunmonatige Fahrradreise nach Marokko, eine andere von gleicher Dauer nach Ägypten und in den Sudan.

Seit etwa 25 Jahren ist die Minolta X-300 seine ständige Begleiterin. Es entstand ein Archiv von Dias mit zahllosen spektakulären Aufnahmen. Die Faszination für die Geheimnisse unberührter Natur stillt der Naturliebhaber heute gerne durch endlose Wanderungen im Brandungsbereich der Meere. Hier hat er ein besonderes Auge für Motive von naturbelassener Schönheit entwickelt. Es sind die scheinbar unbedeutende Kleinigkeiten, die nicht selten die Fantasie herausfordern.

Die Ausstellung ist aus Anlass des Foto-Festivals im Nationalpark-Haus in Husum vom 6. September bis zum 4. Oktober 2009 zu sehen.



Ulrike von Hoerschelmann und Martin Stock

Wattenmeerzwerge als Bilderriesen - Miramar, Tönning

Wattenmeerzwerge als Bilderriesen

Schönheit liegt oft im Detail, verlangt ein genaues Hinsehen. Farbenspiel und Strukturvielfalt überraschen, denkt man doch beim Lebensraum Wattenmeer zuerst an grauen Schlick. Doch die Welt im Watt ist häufig bunter als man denkt. Mit ihren Bildern möchten die Biologen und Fotografen den Focus auf die Besonderheiten der Tier- und Pflanzenwelt richten, die vielen Betrachtern allein aufgrund ihrer Größe häufig verborgen bleibt.

Makrofotos haben eine ganz eigene Ästhetik. Sie können durch die Konzentration auf das Wesentliche die Wahrnehmung schärfen und dadurch die Fantasie des Betrachters anregen. Manchmal eröffnen sie auch ganz neue Perspektiven und Blickwinkel. Die Bilder aus der Welt der kleinen Lebewesen des Wattenmeeres stehen für die Schönheit und Besonderheiten der Natur im Nationalpark.

Diese Ausstellung ist eine Reise in die Welt der kleinen Dinge, in eine Welt, in der Alltägliches ungeahnte Dimensionen erreicht, in der Bekanntes zu Unbekanntem mutiert und in der bislang Unbedeutendes weltbewegend wird.

Die Ausstellung ist aus Anlass des Foto-Festivals im Hotel Miramar in Tönning vom 4. September bis zum 31. Oktober 2009 zu sehen.

www.b-ik.de

www.wattenmeerbilder.de



Martin Stock und Heinz Teufel

Wandel im Watt - VHS Husum

Wandel im Watt

Das Wattenmeer ist eine Landschaft des Wandels. Der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer schützt seine wilde Veränderlichkeit. Dem Menschen fällt es nicht leicht, den Rhythmus der Veränderungen wahrzunehmen. Jahreszeiten und Gezeiten vollziehen sich schleichend. Die allmähliche Dynamik der Natur können wir mit unserem inneren Auge kaum nachvollziehen. Das Projekt "Wandel im Watt" macht diese Veränderungen sichtbar. Orte werden mit Bildern angereichert, Wechselhaftes wird sichtbar und scheinbar Vertrautes vergegenwärtigt.

An 5 Standorten im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer wurde vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2002 tagtäglich und zum selben Zeitpunkt derselbe Landschaftsausschnitt fotografiert. Durch die Aneinanderreihung der Fotos entstanden Jahresgänge, die den Wandel in der Natur, die Wirkung wechselnder Lichtstimmungen, das Wolkenspiele und den Gezeitenwechsel im Zeitraffer sichtbar machen.

Die Ausstellung gibt einen Einblick in den einzigartigen Wandel der Wattenmeernatur im Nationalpark und präsentiert einige Highlights aus dem Projekt. Diese künstlerische Auseinandersetzung der "Feldforschung mit der Kamera" ist ein Ergebnis aus dem Fotoprojekt, dass unter der Schirmherrschaft des GEO-Fotografen Heinz Teufel im Nationalpark von Dr. Martin Stock durchgeführt wurde.

Die Ausstellung ist aus Anlass des Foto-Festivals in der Volkshochschule in Husum vom 4. September bis zum 31. Oktober 2009 zu sehen.

www.wandel-im-watt.de