Foto-Festival Nationalpark Wattenmeer

Manuel Presti

Tempo

Tempo

Naturfotografie ist etwas Wunderbares. Sie kann weiter reichen als reine Fotografie, als bloße Beobachtung der Natur, als interessante Beschäftigung "da draußen". Naturfotografie kann zum Lebensstil werden.

Wenn man das magische Zusammenspiel des Lichtes, der Formen, der Farben und der Kontraste in einer Naturszene bewundert, tritt oft die direkte Umgebung in Vergessenheit. Der Blick konzentriert sich auf die verschiedenen Einflüsse, die zu einer spannenden und harmonischen Bildkomposition führen. Dabei spielt es keine Rolle wo man sich eigentlich befindet, sondern was man empfindet.

Wenn ich ein Naturbild betrachte, denke ich oft an Musik und an ein bestimmtes Tempo. Das gleiche Fotomotiv kann mit sehr unterschiedlichen Rhythmen "gespielt" werden. Eine fliegende Schneegans im orange-roten Abendhimmel, zum Beispiel, bedeutet für mich Gelassenheit und Langsamkeit; wenn aber der Vogel im Gegenwind landet und jede Feder ihre Bremskraft ausübt, spüre ich Spannung und Geschwindigkeit.

So geht es mir bei den verschiedensten Fotomotiven, wie zum Beispiel bei Blumen. Die Farbverläufe eines Klatschmohns, aus bestimmtem Blickwinkel fotografiert, stellen für mich eine geruhsame Melodie dar, die etwas Melancholisches hat. Dagegen verbinde ich die Brillanz der Orangenuancen eines kalifornischen Mohns mit einem viel lebhafteren Rhythmus.

Der Vortrag "Tempo" besteht aus einer Sammlung des fotografischen Werkes der letzten 5 Jahren mit Aufnahmen aus Afrika, USA und Europa. Die Musik begleitet den Übergang der Farben und der Formen, die ineinander fließen. Anmutige Bilder zeigen die unterschiedlichen Tempi der Natur, die miteinander harmonieren. Eine anmutige Stimmung begleitet den Zuschauer und hinterlässt ein Eindruck von Ruhe und Harmonie.

www.ldlifephoto-presti.com



Florian Möllers

Wild Wonders of Europe

Wild Wonders of Europe

Das sind 60 TOP Naturfotografen aus Europa, unterwegs auf 90 Missionen und in 44 Ländern.
Mit dem Auftrag, die schönsten, die beeindruckendsten kleinen und großen Schätze von Europas Natur in faszinierenden Bildern festzuhalten. Naturfotografie als mächtiges Werkzeug, um zu begeistern, um aufmerksam zu machen, um Natur schützen zu helfen.

Das Ergebnis:
Outdoor-Ausstellungen, ein prächtiger Bildband, Multimedia-Shows, eine spannende website und vieles mehr.

Wozu?
Um 700 Millionen Europäern und dem Rest der Welt in aufregenden Bildern zu zeigen, was für ein einmaliges gemeinsame Naturerbe es auf unserem Kontinent zu schützen gilt; was für faszinierende Natur wir in Europa erleben können und warum es sich lohnt, stolz zu sein auf das, was der Naturschutz in den letzten Jahrzehnten geleistet hat.

www.wild-wonders.com



H. Dietrich Habbe

Faszination Schleswig-Holstein - Das Land zwischen zwei Meeren

Muss aufgrund eines Unfalls des Referenten leider ausfallen

Faszination Schleswig-Holstein - Das Land zwischen zwei Meeren

Faszination Schleswig-Holstein ist nicht nur das Vortragsthema des freischaffenden Fotografen H. Dietrich Habbe sondern die Faszination dieses Landes zwischen zwei Meeren war in den über 30 Jahren seiner Berufstätigkeit immer wieder Motor und Ansporn zu allen Jahreszeiten, bei allen Wetterlagen und bei jedem Licht das besondere Bild festzuhalten.

Aufgewachsen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Schleswig-Holstein ist H. Dietrich Habbe nach dem Besuch der Fotoschule in Hamburg in der Wahl seiner fotografischen Themen immer der Kulturlandschaft, der Landwirtschaft und der Natur Schleswig-Holsteins eng verbunden geblieben. Seine große Sach- und Ortskenntnis helfen bei der Auswahl der Motive. Aber erst durch das gekonnte Setzen von Ausschnitt und Perspektive verlässt Habbe die dokumentarische Ebene und der sensible Umgang mit dem Licht macht seine Bilder zu Kunstwerken.

In seiner Beamerpräsentation nimmt er uns mit auf eine Reise, die uns sowohl die Leichtigkeit des Sommers als auch die Kraft der Naturgewalten spüren lässt und mit den Bildern tauchen wir ein in Licht und Weite dieses einzigartigen Naturraums.

www.habbe-foto.de



Thomas Stefan

Waldland Deutschland

Neu im Programm

Waldland Deutschland

Ohne Einfluss des Menschen würden Laubmischwälder in Deutschland landschaftsprägend sein und rund zwei Drittel der Landfläche bedecken. Die sommergrünen Laubwälder sind in ihrem Vorkommen auf die gemäßigten Zonen beschränkt und die von der Rotbuche Fagus sylvatica dominierten Buchenwaldgesellschaften haben ihr Verbreitungsgebiet ausschließlich in Europa.

Mit der Nominierung eines deutschen Buchenwaldclusters zum UNESCO-Weltnaturerbe durch die staatliche Projektgruppe wird die Bundesrepublik der internationalen Bedeutung unserer Buchenwälder gerecht.

Der Vortrag stellt u.a. die nominierten Wälder mit den spezifischen Ausprägungen und standörtlichen Besonderheiten vor. Geologie, Klima und die Jahreszeiten bestimmen die Prozesse im Lebensraum Wald. Die Lebenszyklen der Bäume vom Keimling zum absterbenden Methusalem bilden die Kulisse für Heerscharen von Organismen, die im Wettkampf um das Überleben faszinierende Strategien entwickelten haben. Die Einblicke in die oftmals verborgenen Vorgänge von Werden und Vergehen in den noch vorhandenen naturnahen Wäldern werden live kommentiert.

www.thomas-stephan.com



Armin Maywald

Nationalpark Wattenmeer

Nationalpark Wattenmeer

Seit über 20 Jahren beschäftigt sich Armin Maywald mit dem Wattenmeer, dem weltweit größten zusammenhängenden System aus Schlick- und Sandwatten. Es ist Speisekammer, Laichstätte und Kinderstube für eine Vielzahl von Fischen, Schalen- und Weichtieren. Bis zu 12 Millionen Zugvögel nutzen das Watt als Rast-, Mauser- und Überwinterungsplatz, weitere 6 Millionen leben hier das ganze Jahr. Seehunde gebären hier im Sommer, Kegelrobben dagegen im Winter: Schweinswale nutzen das Watt als Kinderstube und Speisekammer.

Das Wattenmeer wird seit vielen Jahren in all seinen Facetten intensiv erforscht. Vieles davon ist nur den Experten bekannt. Armin Maywald möchte neue Bilder präsentieren. In den letzten Jahren hat er versucht, intimere Einblicke in das Leben einiger bekannter Darsteller auf der "Bühne Wattenmeer" zu gewinnen. Dazu zählt der Einsatz neuer Aufnahmetechniken, die neue Perspektiven liefern. Er gewinnt auch den seltener betretenen und fotografierten Landschaften wie etwa dem Schlickwatt ungewöhnliche Bilder ab. Und er versucht, durch ungewöhnlich beharrlichen Einsatz über mehrere Jahre, mitunter unbekannte Einblicke in das Familienleben von Vögeln und Meeressäugern zu gewinnen.

www.arminmaywald.de



Günter Klatt

Nationalparke auf dem Dach Afrikas

Nationalparke auf dem Dach Afrikas

Äthiopien ist ein fast vergessenes Land. Nicht nur politisch, sondern auch bei den Naturfotografen. Dabei bietet Äthiopien überwältigende Landschaften mit den höchstgelegensten Nationalparks Afrikas. Heute befinden sich diese leider in einem schlechten Zustand. In ihnen gibt es so gut wie keine Tiere mehr. Dem ehemaligen Diktator Mengistu galten zwar die Menschen wenig, Tiere dagegen umso mehr. Durch sein in dieser Richtung positives Verhalten lebten in den Parks viele Elefanten, Büffel, Gazellen und verschiedene Katzenarten.

Das ist Geschichte. Durch die unkontrollierte Auflösung seiner Armee und auch aus dem Südsudan gelangten zahllose Waffen in die Hände örtlicher Stämme, die in die Parks eindrangen und im wahrsten Sinne des Wortes alles, was dort lebte, niedermetzelte. Die neue Regierung unter Meles Zenawi, dem selbst ein völliges Desinteresse für die Tierwelt nachgesagt wird, sah diesem Treiben tatenlos zu. Ein weiteres Problem ist die die Parks umgebende Bevölkerung, die in die Parks eindringen und damit den Lebensraum für die Tierwelt teilweise zunichte macht.

Übrig geblieben, wenn auch schwer angeschlagen, sind eigentlich nur die unwirtlichen Bale- und Simienberge, wohl vor allem wegen ihrer Höhe von bis über 4000 Metern. Zugleich sind sie der Hort etlicher endemischer Tierarten wie Ethiopischer Wolf, Gelada-Pavian, Walia-Steinbock und Berg-Nyala, dazu kommen einige Vogelarten. Es sind dies Schätze, die in der sonstigen und meist auch allgemein bekanten ostafrikanischen Fauna ihresgleichen suchen und einer größeren Aufmerksamkeit bedürfen, damit sie als Naturerbe erhalten bleiben.



Gereon Roemer

Norwegen - Die Entdeckung der Landschaft

Norwegen - Die Entdeckung der Landschaft

Das beherrschende Element Norwegens ist das Wasser. Es umschließt das Land mit einer Küste in drei Himmelsrichtungen, es greift mit unzähligen Fjordarmen tief ins Landesinnere und donnert in Wasserfällen tausendfach zu Tal. Die Gletscher haben während der letzten Eiszeiten riesige Täler und Fjorde in den Fels geschliffen und Norwegen das zerklüftete Gesicht gegeben, das es heute hat. Das Land ist wild und urwüchsig, das Klima ist rau und im Winter herrscht teilweise monatelange Dunkelheit.

Der Mensch hat in diesen Dimensionen immer schon eine Nebenrolle gespielt und musste sich der Natur unterordnen. Wer als Besucher nach Norwegen kommt muss den Mut der Menschen bewundern, die hier leben um den Elementen zu trotzen. Doch wer bereit ist sich auf das Land einzulassen, der wird mit Erlebnissen in einer außergewöhnlichen Landschaft belohnt. Hier im dünn besiedelten Norden erlebt man noch etwas von der Ursprünglichkeit, die man in anderen Gegenden Europas vergeblich sucht.

Gereon Roemer zeigt uns Norwegen aus einer ungewöhnlichen Sicht. Nicht die dokumentarische Reiseinformation und die Herausstellung von Sehenswürdigkeiten liegen im Fokus des Fotografen, sondern das tiefe persönliche Gefühl für eine außergewöhnliche Landschaft verleiht seinen Bildern Schönheit, Sinn und Ausstrahlung. Die Landschaften geben ihre mystische Stimmung erst preis, wenn der Mensch sie erfühlt und verstanden hat, wenn er die Ruhe gefunden hat, den Augenblick wie eine Ewigkeit zu genießen. So ist auch sein Vortrag ein Gedicht, in dem jedes Bild eine herausragende Stellung hat, sich dabei aber in ein großartiges Ganzes fügt.

www.gereon-roemer.de



Klaus Stange

Wuzhen

Wuzhen

Wuzhen liegt etwa 150 km entfernt von Shanghai am Kaiserkanal. Über Jahrhunderte diente Sie als Handels und Dienstleistungsbasis an der wichtigsten Wasserstrasse Chinas. Heute ist Wuzhen eine der bedeutendsten Touristenattraktionen in der Volksrepublik. Im Ausland aber weitestgehend unbekannt. Die Show Wuzhen entstand als Auftragsarbeit mit dem Ziel auf der ITB in Berlin europäische Veranstalter auf die Stadt aufmerksam zu machen. Die Stadt Wuzhen hat die Aufnahme in die Liste der UNESCO-Welterbestätte beantragt.

Die Show zeigt die Schönheiten und Attraktionen in einer beeindruckenden Mischung aus Bildern, HD Videos und der eigens dafür komponierten Musik. Sie verzichtet gänzlich auf gesprochenen Kommentar und setzt somit voll auf Emotionen. Wuzhen gewann den Medienpreis der Stadt Tonxian in China und den Puplikumspreis beim Medienfestival in Villingen Schwenningen.

www.avttention.de



Verein für Tier- und Naturfotografie Österreich

Vom Hochgebirge hinaus zum Steppensee

Vom Hochgebirge hinaus zum Steppensee

Mit beeindruckenden Bildern führen die Naturfotografen des Vereins für Tier- und Naturfotografie Österreichs den Zuschauer zu den Plätzen ihrer Heimat, die sie besonders schätzen.

Die Reise beginnt im Westen Österreichs, in den Hohen Tauern und führt weiter in den Osten in die Tiefebene, zum Neusiedlersee, zu einem Nationalpark, den sicher viele Naturfotografen kennen.

Zwischendurch haben die Referenten den Untertitel "Wir über uns" eingebaut, um einiges über die Mitglieder des Vereins und die Tücken im fotografischen Alltag aufzuzeigen. Unter dem Titel "Backstage" wird auch hinter die Kulissen geblickt und über die angewandten Techniken - nicht ohne Selbstironie - geplaudert.

www.vtnoe.at