Foto-Festival Nationalpark Wattenmeer

Urs Lüthi

Die Farben der Erde

Die Farben der Erde

"Ein faszinierender Spaziergang durch eine Welt von tausend Farben und Klängen", so beschreiben der Tierfotograf Urs Lüthi und der Komponist David Plüss ihre Show. Sie ist mehr als das, sie bewegt das Herz.

Unterlegt von orchestraler Musik zeigt Urs Lüthi atemberaubend schöne Bilder einer atemberaubend schönen Wildnis. Der Zuschauer erfährt hautnahe Bildergeschichten über jagende Löwen, niedliche Robbenbabys, gewaltige Elefantenherden und ulkigen Orang-Utans.

Die Multimediashow "Farben unserer Erde" des mehrfach von der englischen BBC preisgekrönte Natur- und Tierfotograf Urs Lüthi und Komponist David Plüss lässt Sie eintauchen in einzigartige Regionen unserer Erde. Die beiden Künstler setzten konsequent auf das Zusammenspiel von Bild und Musik. Auf eine Kommentierung verzichten sie bewusst. Und doch - oder vielleicht gerade deshalb - dringt in "Farben unserer Erde" eine starke Botschaft durch: Tragt Sorge zur Vielfalt des Lebens auf unserem Wunder-Planeten! "Kaum etwas bewegt mehr, als die Kombination Naturbilder und Musik", meinen die beiden Künstler. Entstanden ist ein Werk, das Sie eine bewegende Naturwelt erleben lässt.

Fotograf Lüthi möchte den Zuschauer an seinen einmaligen Bildern rund um den Globus teilhaben lassen. Das Publikum unternimmt einen Streifzug durch alle fünf Kontinente. Borneo, Malaysia, Australien, das arktische Kanada, Namibia, Südafrika und die Schweiz waren die Schauplätze von Lüthis einmaligen Naturaufnahmen.

Die Bild- und Klangkünstler nutzen dazu geschickt die Kombination aus emotionsgeladenen Naturbildern und imposantem, orchestralem Sound. Die Musik hat dementsprechend einen hohen Stellenwert. So wurde beispielsweise eigens ein 32-köpfiges Orchester engagiert, um die aufwendige Vertonung in die Tat umzusetzen. "Die Show will pure Emotionen transportieren", meint Urs Lüthi. "Die Zuschauer sollen auf diese Weise von der unglaublichen Schönheit unseres Planeten gefesselt werden".

Schon in frühem Stadium des Projekts entstand eine Zusammenarbeit mit dem WWF Schweiz. "Farben unserer Erde" unterstützt mit jedem Ticket die wertvolle und wichtige Arbeit des WWF. "Eine Zusammenarbeit, die mich besonders freut", sagt Urs Lüthi, "liegt mir doch die Tierwelt und ihre Lebensräume sehr am Herzen".

www.nature-art.ch



Anders Geidemark

Wavelength

Wavelength

Anders Geidemark fotografiert seit seinem dreizehnten Lebensjahr. Doch Anders Geidemark fotografiert anders als andere. Bei ihm entsteht eine neue Dia-Show zunächst fast vollständig im Kopf. Vom ersten Konzept, über die Auswahl der Musik, der entsprechenden Bildabfolge, bis hin zur genauen Vorgabe des zu fotografierenden Motivs. Da verwundert es nicht, dass der Schwede in den letzten Jahren häufiger mit dem Kugelschreiber in seinem Büro sitzt als mit der Kamera in der Natur unterwegs zu sein.

Ein Bild ist bei ihm immer mehr als nur das Dokument über ein Tier oder eine Landschaft, ein Bild bei Anders Geidemark wird eingebunden in eine Bildabfolge und hat eine eigene Geschichte. So entstehen poetische Erzählungen über Evolution, geologische Strukturen oder über Lebewesen.

Eine solche Geschichte erzählt auch "Wavelength". Diese Dia-Show zeigt einen ganz normalen Tag an irgendeiner nordischen Küste, vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang. Doch wenn Anders Geidemark eine Dia-Show produziert, dann wird diese alles andere als normal. Zur Musik von Mike Oldfield werden Bilder von verschiedenen Küsten aus Norwegen, Finnland und Island "komponiert", bis aus den einzelnen Bildern in Kombination mit den Tönen eine "symphonische Vision" auf der Leinwand erstrahlt.

Passend zu den unterschiedlichen Musik-Stimmungen geben auch die Fotos vom Meer, seinen Wellen und die Brandung in ihren unterschiedlichen Stimmungen wieder. Seit der Premiere 1998 im Opernhaus von Helsinki ist "Wavelength" bisher in sechs verschiedenen europäischen Ländern aufgeführt worden.

www.andersgeidemark.se



Willfried Janssen und Jan Hendrik Wegner

Das Ästhetische als Zugang zur Natur

Das Ästhetische als Zugang zur Natur (Foto © M.Stock)

Willfried Janssen ist Universitätsprofessor für das Fach Biologie und ihre Didaktik. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Forschungsarbeit sind theoretische und praktische Grundlagen des Naturerlebens. Er hat in vielen Zentren der Umweltbildung vor allem den Bereich der Ausstellungsdidaktik entwickelt. Er war mehrere Jahre Naturschutzbeauftragter für das Land Schleswig-Holstein. Bei seiner Arbeit ist ihm die Vermittlung der Bedeutung von Vielfalt, Eigenart und Schönheit der Natur ein besonderes Anliegen.

Die Erhaltung der biologischen Vielfalt kann nicht allein auf der Grundlage biologischer Forschung, moralischer Appelle und ethischer Normen gelingen. Es bedarf veränderter kultureller Rahmenbedingungen. Welche Rolle spielt dabei die ästhetische Betrachtung und Bewertung der Natur, die künstlerische Darstellung ihrer Vielfalt, Eigenheit und Schönheit? Kann das Ästhetische einen Zugang zur Natur ermöglichen?

Wilfried Janssen wird diese Gedanken reflektieren und aufzeigen, dass Naturfotografien als Abbild ästhetischen Empfindens den Wert von Natur und Landschaft würdigen und vermitteln können.



Karl-Heinz Georgi

Spitzbergen - Paradies am Packeis

Spitzberrgen - Paradies am Packeis

Karl-Heinz Georgi zeigt seine Bilder aus dem Seegebiet um den Archipel Svalbard, die er auf zwei Reisen (2000 und 2002) ins Eismeer fotografieren konnte.

Die Reisen selbst wurden vom schwedischen Naturfotografenverband "Vagarda Fotoklubb" organisiert. An Bord von Schiffen der Origo-Reederei, die sich auf Fahrten ins Eismeer spezialisiert hat, ging es in die Gewässer rund um den Archipel.

Gezeigt werden Fotos von Landschaften, Eisbergen, die Fauna und Flora der Inseln, die bei vielen Anlandungen mit den mitgeführten Zodiacs ausgiebig erkundet wurde. Während der Tour 2002 entstand das preisgekrönte Bild des "Eisbären am Eisberg".

Der Vortrag wird in Speakers Support-Technik gehalten, durch diverse Live-Kommentare immer wieder aufgelockert und mit Originalgeräuschen oder über längere Bilderstrecken auch mit Musik untermalt sein. Der gesamte Vortrag ist komplett mit m-Objects als digitale Audio-Visions-Show erstellt worden.

www.georgi-digitalfoto.de



Anders Geidemark

Island - Aufgestiegen aus dem Meer

Island - Aufgestiegen aus dem Meer

"Island - Aufgestiegen aus dem Meer" ist nicht nur eine einfache Dia-Show über die große Insel, sondern gewissermaßen ein romantischer Vortrag über die Entstehung der Insel aus Feuer und Eis.

Während mehrerer Jahre hat Anders Geidemark insgesamt sieben Monate auf Island verbracht, seine Eindrücke eingefangen und die Bilder, die er im Kopf hatte, umgesetzt. Das Ergebnis dieser intensiven fotografischen Liebe ist eine beeindruckende Diashow, begleitet von phantasievoller Musik und Originalgeräuschen aus Island.

In seinem Vortrag bringt er Bilder, Worte und Musik nach seinen Vorstellungen in Einklang und schafft dadurch eine neue Wirklichkeit. So verschmelzen die teilweise extrem abstrakten Naturschönheiten Islands mit den zivilisatorisch zersiedelten Bereichen dieser einmaligen Insellandschaft.

Anders Geidemark will mit seinen Fotografien Geschichten erzählen. Bereits vor dem Auslösen sind die Motive, die Stimmungen und das Drehbuch für seine Show als künstlerisches Gerüst fertig gestellt. Auch die musikalische Untermalung der Dia-Show ist bereits beim Auslösen von Bedeutung. Anders Geidemark hat zur Einstimmung auf seine Fotografie stets die Musik dabei, die er für die spätere Dia-Show einsetzen möchte. Auf den langen Autofahrten zu seinen Motiven hört er diese Musik immer wieder an, um sich in die richtige Atmosphäre versetzen zu können. Er selbst bezeichnet die Kunst des Hörens und des richtigen Transfers der Musik ins Bild als größte Inspiration für das passende Bild.

Erleben sie diese großartige Show von einer großartigen Insel.

www.andersgeidemark.se



Martin Stock

Wattenmeerwildnis

Wattenmeerwildnis

Das Wattenmeer der norddeutschen Küste ist eine Landschaft des Wandels. Dieser Wandel ist überall zu entdecken. Er fasziniert den Betrachter immer wieder.

Aufmerksame Beobachter kennen die täglichen, gezeitenabhängigen Wanderungen der Vögel zwischen nahrhaftem Meeresboden und Schutz bietendem Rastplatz auf Salzwiese und Hallig. Aber auch an Land findet Veränderung statt. Salzwiesenpflanzen sprießen, erblühen und vergehen, windgetriebener Sand formt kleine Dünen, die wieder verschwinden oder sich zu beeindruckenden Weißdünen aufbauen können. Das einzig Beständige ist der Wandel in dieser grandiosen Wattenmeerlandschaft.

Im Wattenmeer geht es mitunter wild zu, wenn westliche Stürme die See aufpeitschen und Wellen hart gegen den Deich schlagen. Doch auch bei ruhiger Wetterlage sind die drei Wattenmeer-Nationalparke spektakulär: Man kann auf dem Meeresboden spazieren. Zweimal täglich, bei Niedrigwasser. Statt Taucherausrüstung benötigt man Gummistiefel. Oder man läuft barfuss durchs Watt, in dem sich Muscheln und Schnecken verstecken.

Im Nationalpark Wattenmeer soll gerade diese Wechselhaftigkeit geschützt werden, die Einmaligkeit der Natur für künftige Generationen bewahrt und für die Erholung und das Naturerlebnis der oft weit gereisten Besucher geöffnet werden. Wer aber für den Schutz einer ungezähmten Natur, Verständnis und Unterstützung gewinnen möchte, muss informieren und aufklären, muss aber vor allen Dingen die Phänomene der Natur aufgreifen und erlebbar machen.

Mit der Multimedia-Show "Wattenmeerwildnis" möchte ich die Besucher des Foto-Festivals mit auf eine Reise in den größten europäischen Nationalpark an der Westküste von Schleswig-Holstein nehmen.

www.wattenmeerbilder.de



Diethild Nordhues-Heese & Markus Freitag

Wald, Wasser, Wildnis - Nationalpark Eifel

Wald, Wasser, Wildnis - Nationalpark Eifel

Im dicht besiedelten Nordrhein-Westfalen ein Nationalpark? Für viele unvorstellbar. Der 2004 gegründete Nationalpark Eifel liegt im Städtedreieck Köln, Bonn und Aachen. Er umschließt mit seinen Wäldern und Offenlandflächen den Urft- und Rursee. Kühle, dunkle Schluchtwälder mit ursprünglichen Bachläufen, offene Talwiesen, die im Frühjahr mit gelben Narzissen übersät sind, alte Buchen- und Traubeneichenwälder sowie ausgedehnte Nadelwälder sind charakteristisch für den Nationalpark Eifel. Neben zahlreichen Wildarten haben Mauereidechse und Wildkatze ihr größtes Vorkommen innerhalb Nordrhein-Westfalens im Nationalpark Eifel.

Die Naturfotografen Diethild Nordhues-Heese und Markus Freitag haben die Entstehung des Nationalparks mit ihren Kameras begleitet und zeigen in ihrem Vortrag auf eindrucksvolle Weise faszinierende Augenblicke der Natur.

www.augenblicke-der-natur.de



Ästhetik der Wildnis - Eine Suche im Müritz-Nationalpark

Ulrich Meßner

Ästhetik der Wildnis - Eine Suche im Müritz-Nationalpark

Es waren auf einen Schlag fünf Nationalparks, die 1990 zwei Tage vor der Wiedervereinigung als Ergebnis des Nationalparkprogramms in der ehemaligen DDR entstanden. Zweifellos waren dies die besten verbliebenen Naturgebiete eines Landes, in dem es keine Nationalparks gab und wo jedem Quadratmeter Boden ständig steigende Erträge für die Volkswirtschaft abgerungen werden sollten.
Dennoch hatte sich die Politprominenz ihre Staatsjagdgebiete für den persönlichen Gebrauch gesichert oder riesige Flächen für militärische Übungen im Kalten Krieg reserviert.

Der heute größte Nationalpark im Binnenland ist der Müritz-Nationalpark in der Mecklenburgischen Seenplatte. Das Gebiet war sowohl persönliches Jagdgebiet des letzten DDR-Ministerpräsidenten, Truppenübungsplatz der sowjetischen Armee als auch regulärer Forstbetrieb.

Diese Geschichte mag schrecklich klingen und war gewiss nicht folgenlos. Aber diese Landschaft östlich der Müritz ist auf der anderen Seite berühmt für ihren überwältigenden Reichtum an Naturwundern. Die größten Brutdichten von Seeadler, Fischadler und Kranich sind Markenzeichen für eine Landschaft voller Seen, Moore und tiefer Wälder, wie es sie in Deutschland an keinem anderen Ort mehr gibt.

Ulrich Meßner ist der Leiter des Müritz-Nationalparks und hat sich von Anbeginn der Nationalparkdiskussion Fragen zuwenden müssen, ob Wildnis überhaupt etwas mit unseren menschlichen Werten zu tun hat. Ist Wildnis nicht eigentlich das Gegenteil unserer Kultur und kann schon deshalb nicht schützenswert sein?
Den gelernten Biologen hat diese Frage jahrelang mit der 6x6 Kamera umhergetrieben, um sich selbst und schließlich andere mit Bildern davon zu überzeugen: Wildnis ist schön! Wildnis ist kreativ und regt deshalb unsere Kreativität an. Das, was wir als Wildnis bezeichnen, ist das eigentliche Wesen der Natur. Auch wenn wir dies bisweilen vergessen haben.

www.nationalpark-mueritz.de



Von der Arktis zur Antarktis

Solvin Zankl

Von der Arktis zur Antarktis

Immer wieder zieht es den Kieler GEO-Fotografen Solvin Zankl in die entlegensten Regionen der Welt. Immer ist er auf der Suche nach den seltensten und skurrilsten Lebewesen unserer Erde. Im seinem Vortrag "Von der Arktis zur Antarktis" wird er die Highlights seiner Reportagen vorstellen.

Ob unter Wasser oder in den Baumkronen der Regenwälder, für das GEO-Magazin fotografierte Solvin Zankl in den unterschiedlichsten Lebensräumen. Sein Ziel liegt stets darin, die Vielfalt der Tierwelt zu zeigen. So erstellte er Reportagen über wenig bekannte Arten aus Indonesien und Brasilien. Aber wir werden auch sehen, dass sich fast "vor der Haustür", in Norwegen, überraschende Tier-Reportagen verwirklichen lassen.

Bei seinem Vortrag wird Solvin Zankl den Facettenreichtum der Natur anhand von ausgesuchten Tiergruppen zeigen. So wird er über die unglaubliche Artenvielfalt der Unterwasserlandschaft von Nord-Sulawesi (Indonesien) berichten. Dort begegnete er Anglerfischen, Sternguckern und Fangschreckenkrebsen. Im weiteren Verlauf wird der Regenwald im Mittelpunkt stehen. Auf der Südhalbkugel geht es schwerpunktmäßig weiter zu den Pinguinen der Falkland Inseln. Die eigentlichen Herrscher des Regenwaldes, die Insekten, werden uns begegnen, aber Solvin Zankl zeigt auch Primaten wie das Goldene Löwenäffchen und die Schopfmakaken. Und wer weiß schon Bescheid über das geheime Leben des Norwegischen Berglemmings?

Erleben sie die faszinierende Natur auf unserer Erde, eingefangen mit der Kamera von Solvin Zankl.

www.solvinzankl.de